Tanzania

Nach herrlich entspannenden Tagen am Kratersee Bunyonyi im Süden von Uganda sind wir jetzt seit Tagen in Tansania. Früher Aufbruch und dann immer wieder dichter Nebel, der die emsige Betriebsamkeit in den kleinen Orten auf der Strecke und die sanft hügelige, saftig grüne Landschaft in ein einziges türkisches Dampfbad verwandelt. Fotogen ist’s, und ich bitte David, unseren Fahrer, immer wieder anzuhalten um die Stimmung mit der Linse einfangen und festhalten zu können. Für die knapp 450 km von Kabale und über die Grenze nach Bukoba am Lake Victoria brauchen wir den ganzen Tag. Nach gemütlichem “Cruisen” auf glatter Asphaltstrasse, die der in Australien in nichts nachsteht, geht es dann kurz vor Masaka ab, Richtung Osten via Staubpiste. Wieder fliegen wir über das ockerfarbene Wellblech, werden dabei kräftig durchgeschüttelt, müssen immer wieder plötzlich auftauchenden Schlaglöchern ausweichen. Wir haben vollstes Vertrauen in unseren Fahrkünstler David, der uns auch diesmal sicher nach ca 4 Stunden zurück auf die Asphaltstrasse Richtung tansanische Grenze kutschiert.

Der Transit, unser erster auf dem Landweg, von einem afrikanischen Land ins andere, gestaltet sich äußerst interessant. Einige zunächst recht ernst blickende Uniformierte ( Polizisten? Grenzbeamte?Soldaten?) hängen ihre Köpfe durch unser Seitenfenster, parlieren irgendetwas auf Swahili mit David, um uns dann mit einem freundlicheren “Hello. How are you? Where are you from?You are most welcome!” zu begrüßen. Immer wieder müssen wir aussteigen, warten, weiterfahren, Formulare ausfüllen, Geld bezahlen( Visum: US$ 50/pp; Versicherung für’s Auto),Strafe zahlen (David, weil er ohne Warndreieck nach Tansania eingereist ist) und ugandische Schillinge in tansanische bei einem der unzähligen gelbbeschürzten Geldwechsler, die wie Fliegen unseren Land Cruiser umschwirren, eintauschen.

In der Abendsonne erreichen wir dann endlich Bukoba, das auf einer kurzen Stadtrundfahrt auf dem Weg ins Kolpinghotel, unserer komfortablen Bleibe für eine Nacht, einen positiven,lebhaften Eindruck macht. Wir genießen das obligatorische Bier auf der Terasse. Zum Abendessen gibt’s leckeres Rosmarinhähnchen.

 

4 Uhr 45. Der Handy Wecker klingelt. Zeit zum Aufstehen. Wir wollen den ersten Flug nehmen, der uns quer über einen Zipfel des riesigen Viktoria Sees nach Mwanza bringt. Dort wollen wir Ronald treffen, unseren “Adoptivsohn”, dessen Bekanntschaft wir zum ersten Mal vor einigen Jahren in den slums von Kampala vor der Lehmhütte seiner Mutter gemacht haben. Damals wirkte er sehr traurig und resigniert, ohne Perspektive für seine Zukunft. Als wir damals mit seiner Mutter und den Schülern unserer ersten Projekt Tour nach Uganda zusammengedrängt in der feuchten Lehmhütte saßen, wurde uns plötzlich klar, daß wir diesem jungen Mann eine Chance geben sollten…

Nach nur 45 Minuten landet die winzige Propellermaschine ( max. Platz für 12 Passagiere) nach total ruhigem Flug in Mwanza. Wir sind überrascht wie groß der Ort ist und lernen erst später, daß er mit 230 Tausend Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes ist. Wir lassen uns bei FORTES absetzen, unser erstes Air BnB ( so etwas wie eine Privatpension) und wohnen im obersten Stockwerk mit Blick auf die rostigen Dächer und einen kleinen bebauten Hügel, der mit großen Granitblöcken bespickt ist, die wie riesige Murmeln verstreut überall rumliegen. Besonders am nahen Ufer des Sees wirken sie sehr fotogen.

Wir verbringen zunächst viel Zeit in unserem geräumigen Apartment, das außer einem mit Moskitonetz versehenem Vier Pfosten Himmelbett auch eine gemütliche Sitzecke mit Schaukelstühlen und Sofa, einer Essecke, einer kleinen Kochzelle auch ein großes Badezimmer aufweist. Der einzige Makel: Leider fließt das Wasser sehr schlecht ab und wir stehen dauernd im Feuchten.

Draußen, vor der Sicherheit unseres Zuhauses auf Zeit, fühlen wir uns noch nicht so sicher wie in Entebbe. Da wir weit und breit die einzigen Mzungus (Weißen) zu sein scheinen, werden wir genau beobachtet, auf Swahili angequatscht oder angebettelt. Außerdem ist die Innenstadt ein einziger geschäftiger Ameisenhaufen. Nur mit ständiger heller Aufmerksamkeit gelingt es uns, uns durch das Kampala ähnliche Chaos zu winden, ständig auf der Hut, nicht von einem der wild durcheinander fahrenden Pick Picks (Motorrad Taxis) oder Dala Dalas (Taxi Busse) überfahren zu werden. Vergeblich versuchen wir unsere verbleibenden ugandischen Schillinge in tansanische umzutauschen- keine Bank nimmt sie! Wir sind allerdings glücklich, daß wir wenigstens bei der dritten Bank, die wir ansteuern Bargeld ( Maximum $260) aus dem Automaten ziehen können. Damit kaufen wir für’s Abendessen ein, das wir zum ersten Mal seit über 4 Wochen in Afrika selbst kochen (Thunfischspaghetti mit Avocado).

Nachmittags trifft dann Ronald mit einstündiger Verspätung bei uns ein und wir haben die Möglichkeit zu tieferen und sehr informativen Gesprächen. Unter anderem erfahren wir die genauen Umstände, die zu seinem Studiumabbruch in Kampala und Flucht vor der Polizei geführt haben. Auch am nächsten Tag ergeben sich weitere Gelegenheiten den intelligenten sympatischen Jungen besser kennenzulernen. Auf unseren Wunsch fahren wir mit dem Dala Dala ( ein Erlebnis für sich!) an die St Augustin Universität, an der er seit November eingeschrieben ist, Lehramt (Geschichte und Geographie) zu studieren. Wir werden von verschiedenen Offiziellen begrüßt und lernen auch ein paar seiner Kommilitonen kennen. Ronald führt uns auch zu dem kleinen spärlich eingerichteten Zimmerchen, das nicht allzu weit von der Uni am Rand eines kleinen Dorfes liegt. Dort hat er einen kleinen Gaskocher, ein paar Küchenutensilien und kleine Säckchen mit Maismehl,Reis und anderen Grundnahrungsmitteln, aus denen er sich täglich sein Essen zubereitet. Viel Zeit bleibt ihm dabei nicht, da er täglich bis ca. 19 Uhr an der Uni ist.

 

Zufrieden, alles mit eigenen Augen gesehen zu haben, fahren wir zurück in die Stadt, mit der Überzeugung, daß das Vertrauen und die finanzielle Unterstützung, die wir Ronald geben ( ca. $ 2800/Jahr) auch “ gut angelegt” sind und dazu führen, daß er in drei Jahren als frisch gebackener Lehrer auf eigenen Füßen stehen wird. Tränen fließen, so sehr freut er sich über das von meiner Schule ausgemusterte Notebook und die beiden T-Shirts, die wir ihm aus Australien mitgebracht haben.

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Tanzania – Kolping Haus und Kleinflugzeug

 

Bei Tagesanbruch Abreise von Lake Bunyonyi. Es wird gerade ein wenig hell, als David uns mit seinem Auto vor unserem Zelt-Zimmer abholt. Aber der Vollmond der letzten Nacht ist auch noch sichtbar. Etwas wehmütig blicken wir zurück auf den See.

Schön war’s hier, trotz Regen.

Die Autofahrt geht zunächst bergab nach Kabale. Dort ist es so nebelig, dass David Schwierigkeiten hat, das Auto um die Kurve auf die Hauptstrasse zu lenken. Die Boda bodas und Fußgänger sind kaum zu erkennen. Die halbe Stadt ist eine Baustelle, die Schotterstrasse matschig und rutschig. Aber das soll bald besser warden, denn es wird nach Aussage unseres Fahrers alles neu asphaltiert und die Fußgängerseiten neu gepflastert.

Bald kommen wir aus der Stadt heraus und es geht wieder langsam bergauf. Es dauert gar nicht lange, und der Nebel um uns herum ist völlig verschwunden. Aber er liegt noch in den Tälern, und das ergibt unzählige Photomotive.

Ach Maren, du Nebelfan, das hätte dir gefallen!

Langsam verlassen wir diese Gegend und es geht auf der sehr gut geteerten Straße Richtung Masaka weiter. Aber weit vorher müssen wir abbiegen. Ein “Shortcut”, sagt David, und es geht mal wieder auf die Staubstraße. Und- das habt ihr ja schon auf Facebook gesehen, es gelingt uns tatsächlich, mit Lina zu skypen, die auf diese Weise fast das Gefühl hat , mit hin- und hergerüttelt zu werden!

Die Gegend ist jetzt wieder flacher.

Gegen 4 Uhr erreichen wir die Grenze nach Tanzania. Viele Laster stehen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Wir sind die einzigen “Muzungus” weit und breit.

Das ist doch ein merkwürdiges Gefühl, wie damals, als wir das erste Mal in Entebbe ankamen.

Wir werden von einem Gebäude zum anderen geschickt. Zunächst muss das Auto registriert werden. Dann muss David eine Versicherung abschliessen. Wir werden derweil zu dem einzigen brandneuen großen Gebäude geschickt, um dort unser Visa zu erhalten. Es klappt auch alles. Tatsächlich, da ist doch noch ein anderer muzungu vor uns. Ich überhöre, wie er der Dame am Schalter zu erklären versucht, dass sein Pass abglaufen ist. Oh je, das dürfte mir aber nicht passieren hier, ich glaube, dann würde es mir doch etwas mulmig werden.

Endlich können wir wieder einsteigen und auf den alten Schlagbaum zu fahren, wo uns ein junger, recht unfreundlich anblickender Polizist empfängt. Er brabbelt was zu David,  und wir müssen alle anderen Autos vorlassen und rückwärts fahren. Irgend ein Papier fehlt wohl immer noch. David verschwindet wieder und kommt mit einem winzigen Zettelchen zurück. Er zeigt es dem unfreundlichen Gesicht und der hebt endlich den Schlagbaum.

Wir sind in Tanzania!!

Wir kommen nur ein paar Meter weiter, bevor uns der nächste Beamte anhält. Diesmal geht es um die Verkehrsregeln in Tanzania und David wird eingeschärft, dass er nur 80 fahren darf und dass die Kontrollen sehr streng und die Strafsummen sehr hoch sind. Dann soll er ein Warndreieck vorzeigen. Hat er natürlich nicht.

Das ist dann die erste Strafsumme. TzSh 30,000!! Ich glaube, das sind so 20 $.

Ach du meine Güte! Wir müssen immer noch mit diesen vielen Nullen hantieren , tausend, zehntausend, hunderttausend, aber der Wert ist anders als bei den ugandischen Shillingen. Ach Kiki, du Finanztante, dich könnten wir jetzt gut gebrauchen.

An der Grenze haben wir bei einem sehr interessant aussehenden alten Mann UgSh 200,000 umgetauscht. Interressant, wie er versuchte, auf seinem Tel calculator auszurechnen, wieviel wir bekommen würden. Sicher war der Umtauschkurs ungünstig für uns, aber jedenfalls haben wir genug Geld, um uns heute abend ein Abendessen und unser obligatorisches Bier kaufen zu können.

Kaum sind wir auf der Straße in Tanzania, gibt David Gas und ist ruck zuck wieder auf 100. Na, wenn das man gut geht.

Aber es geht gut. Keine Polizei in Sicht.

Gegen 6 Uhr kommen wir endlich in Bukoba an. Wir sind erstaunt, wie groß diese Stadt am Victoria See ist. Wir fahren an einer wunderschönen riesigen katholischen Kirche vorbei und sollten am nächsten Morgen sogar die Glocken läuten hören auf dem Weg zum Flughafen oder Flugfeld, besser gesagt.

Nach längerem Suchen finden wir unser Kolping Hotel oben auf einem Hügel.

Wir bekommen sogar eine Suite für diese Nacht, mit Wohnzimmer und Fernsehen!!!

Im Hotel restaurant bestellen wir gebratenes Hühnchen mit Rosmarin und als es dann endlich nach 1 ½ Std serviert wird, haben wir schon unser lokales Kilimanscharo Bier getrunken und x Runden Mau Mau gespielt.

Die Nacht ist kurz, um Viertel vor fünf klingelt der Wecker und es geht ab zum Flugfeld.

Morgen mehr.

 

 

 

Go get that Gorilla

Thank you, Ulrike! Thank you for this very special birthday present, a day’s trekking the Mountain Gorilla in the dense jungle of the Bwindi National Park. These incredible “gentle giants”, thoroughly researched and documented by the late Diane Fossey and made immortal, were it not for the cruel poachers that have driven them to the verge of extinction, by the movie “Gorillas in the Mist” (No,JZ and PB, this is not an allusion to one of Bulgaria’s neighboring countries!) can only be found in the triangle formed by the countries Uganda, Rwanda and the DR Congo.
To reach the aptly named Gorilla Valley Lodge required another long road trip with David, our trusted, resolute driver. Setting off from Entebbe, we avoided the chaos of Kampala traffic by hitching a free ferry across a side arm of Lake Victoria. 37 rough kilometers on clay dirt later, we were cruising on beautifully smooth bitumen leading us all the way to the mountains in the south. We should have arrived well before the onset of darkness, had it not been, once again, for “a little challenge” with the ‘Cruiser…( this time it was the cooling fan of the radiator that wasn’t doing its job as required). Well, eventually, we arrived, after traveling for 12 hours, the final 45 minutes of which were on rough steep dirt roads that had been washed out by numerous landslides due to some heavy showers earlier in the day. Grateful for having survived yet another “interesting” drive, we joined another couple for a sumptious dinner at the lodge. We had to wait to the next morning to enjoy our first views across the spectacular jungle of the Gorilla Valley.
After a quick breakfast and equipped with a generous lunch pack, we drove to the set off point for the trekking. This time, we arrived with plenty of time, in fact we were half an hour early! Before the start of the hike through the jungle, our guide gave us an informative prep talk about the gorillas and explained the rules of engagement with these creatures. Normally, a trekking group consists of 8 clients plus accompanying personell. However, there were only 6 of us, a young Dutch and a French couple apart from us. Each day there is an allowance for up to a maximum of 40 trekkers. However, today there were only four others trekking in a second group, possibly due to the high permit costs (US$ 600 pp) at this time of the year. We were also introduced to our second guide, our two armed (AK47s) soldiers ( after all we are very close to the DR Congo) and our porters ( local boys for whom this is an important way of income to help towards school/university fees).
Our little troupe had been shuffling along through the jungle for just over an hour, when we were met by the trackers, two guides who had left an hour before us in search of the gorillas. And then everything happened so quickly: all of a sudden they were right in front of us, 5 meters away at the most, a huge silverback and a female with a baby! WOW! What a sight! The animals did not seem to be fazed at all by our presence. They hardly spent a glance at us whilst comfortably chewing on some fresh green creepers that they pulled out of the thick undergrowth. Sadly, we were only given 60 minutes with these hairy cousins of us, an hour we surely will remember for ever. And yes, I took far too many photographs!

 

Rainy Days and Strange Dreams

Can you believe this?

We have almost 3 days of relaxing at Lake Bunyonyi.

We are the sole guests at the Overlander Resort. By the way, we were the sole guests in the Gorilla Valley Lodge as well. Not that we mind that. As a matter of fact, we feel rather special.

Last night we had to wait for at least an hour to get our dinner.

Some random German people arrived after us and got their dinner before us……!? How is that possible?  Later on we thought that they probably used the same trick that we used at White Castle in Arua: We order at 6 for our dinner at 8. We turn up at 8 and: Voilà, it’s ready on time!!

Unbelievable.

We have various power cuts during the day so free Wi-Fi is patchy and unreliable.

That doesn’t bother us as we still have data from our MTN package and we have now been introduced to the beauty of a “Hotspot”. How useful!

We use these free days to get our washing done. We don’t mind doing that.

But it is raining!!! My ever so creative husband has set up a washing line with his belts and our clothes will stay dry under our little tin roof that also protects our pre erected tent. We still love this simple kind of accommodation: a wooden construction on stilts, overlooking the beautiful calm lake and a little verandah looking out to it with 2 plastic chairs.  An army – green tent with lots of zips to open and close, some of them quite torn and to be zipped up and down with great care. Never mind. Inside, a comfy bed that has a hard mattress (perfect for my back! Serious!) and a dint towards the middle. We don’t mind that, we can snuggle together and keep warm at night. The blanket is thick and warm and we have light inside and a power point to recharge all of our ever so important technology devices. And – so far – there has always been enough power to recharge them all to 100%!!

Unbelievable.

Can you sense what I am trying to say? We are enjoying ourselves!

We sleep well in this environment. It is so peaceful and quiet.

I often wake up early when it is still dark and wonder when the day will bring us light. When I am lucky I go back to sleep but usually I have dreams then that I can still remember when I get up. Like this morning when I dreamt that the soles of my brand new (and very comfy and quite expensive) hiking boots had fallen off. Just like what happened in real life when I was wearing Lina’s old ones last time in the snow in Germany! You remember, Lina and Maren?

And then I went into a shop asking what had happened to my order that I had made a long time ago and that I had asked the shop to send to a post office since I had no residential address to send it to.  However, I could not remember what the order had been! It must be sinking in slowly that I will be homeless for the next 12 months…

One final sad note on this entry:

As you probably know Ron and I like hiking. So we are walking on these dirt roads, up and down hills, along beautiful terraces with different crops in many shades of green, scattered farmhouses in between, beautiful views down into the valleys, echoes of goats bleating as well as the sounds of people, hammering noises and bird singing along the way.

As mentioned before, in Africa there are always people sharing the road.

Here, it’s mainly people on foot, often without shoes, with their hoes over their shoulder, their various burdens on their head and mothers with their beautiful bundles on their back, walking apparently effortlessly up and down these hills. Only occasionally we meet a boda boda or push bike, and even rarer a car.

But – and that is the sad part – we are approached by children or adolescents who rather than just greeting us with the usual : “Hello, how are you?”” Fine” these kids add another phrase: “We want money” or “Give us money”.

What do you do with this? Both Ron and I are disturbed by this, don’t know how to react. This is not the sort of behavior we are used to. Is this learnt behavior that we “muzungus” brought into this area, may be by throwing sweets out of the car window or by carrying our big cameras around? Are we doing the right thing by coming to this continent, by walking these roads or are we destroying old, well functioning societies that might be poor, however quite happy with how they live? Adults, elderly, women don’t show this disturbing behavior. It’s just the young ones….

Which makes us think….

What are we really doing here?

Farewell from Entebbe

The day yesterday saw our team members leaving to fly back to their respective homes. The place feels eerily empty this morning as Ron and I eat our last breakfast and drink our last coffee at Marsha’s apartment.

Not even Josephine is in (she was feeling unwell yesterday) and on top of all there is a power cut again! Thank God for mobile phones with inbuilt torches. They have proven to be very useful during this trip.

Well – that’s it for now. Another “Project Tour” completed. Overall we are very pleased with the outcome, especially our involvement in Fundo with the medical camp. More than 1000 people had access to medical examination and testing for malaria, Hepatitis B, HIV and cervical cancer over the four days and the Hepatitis B immunization of 200 people is something this community has never seen before.

I will write the numbers of the final report once our friend Gift has released them.

The appreciation of our efforts was tangible, both in Fundo with the locals as well as with Gift, our very capable organizer and manager, translator and friend, complemented by many officals, from the medical department to the elders of the community and local political leaders.

By the afternoon both Ron and I feel relaxed. A bit of a burden falls off our shoulders. No more translating for a while, no more questions about where the next toilet is or how far to the next destination (in places we had never been ourselves) and no more complaints about being left out when we both couldn’t quite keep up with listening to one person and the request to translate by another, sometimes in the middle of a longer thought. I never want to be a translator. What a stressful job!

They didn’t want to admit it, but both Christel and Kiki, our youngest team member, are quite capable of both understanding and communicating in English and even Iris, who only knows English from helping her own kids with their homework, over time picked more and more up which was great.

John and Helen, on the other hand, assured us that they were able to “zoom out” at such busy times when it was getting too hectic, and allowed themselves to clear their own thoughts which resulted in some great ideas and suggestions.

So, the final thoughts from this experience:

  • It takes time for a group to grow together as a team (we know that from our other trips with students, too)
  • It is amazing how well you get to know different personalities and how they “tick” by observing how they cope in situations that throw them out of their comfort zone.
  • What can be discussed in a group of adults is different from what we can talk about with students.
  • Input of the adult team members was often helpful and appreciated and led to new ideas and plans.
  • Travelling with two nationalities and languages is a challenge in itself and we both feel that we will take either the one or the other next time.
  • Common agreement was achieved that fundraising will continue and support for both Fundo and Agnes will not cease.

It will be interesting to see what the future holds in regards to further travels to Africa.

 

 

Too much food, “Transmitter” game with pregnant teenagers and a successful committee meeting

 

There are not many days left for our group here in Uganda.

Yesterday was spent in Kampala again, checking out prices for mattresses and mosquito nets that our group decided to purchase for the Early Learning School. Apart from that, we went to another craft market and the others couldn’t get enough of shopping around for souvenirs.

Last stop before finally heading home late afternoon is Garden City, one of the big Shopping Centres in Kampala. Helen and I disappear in the big supermarket for a while and load the trolley full of nappies, baby oils and nappy rash crèmes. Another cappuccino (the coffee here is as good as at home, I must admit) and another tempting visit to the “Banana boat” shop (upper class African souvenirs) before we finally get on the way back to Entebbe. It is almost 6 pm by now and it takes Paul, our very responsible driver quite some time before he manages to maneuver the car out of the heavy traffic in the capital city. Finally, there are less cars on the road (but only just a few less) and we make it safely back home.

Josephine had cooked beautiful pumpkin soup for us which was greatly enjoyed by everybody.

 

It is Saturday morning and we leave for the pregnant teenager compound, with nappies, pads and sweets safely stored in the back of the car. Paul had driven us to this place last time and remembers the way. It is actually not far from Entebbe at all.

As soon as we enter the compound we are impressed by the beautiful gardens, green grass and cleanliness of the buildings. We are warmly welcomed by an elderly Ugandan lady called Zester who is the matron and midwife in this place. She kindly shows us around and we are all sooo impressed by everything. Everything is in such good order, clean, colourful and friendly. What a lovely environment for these girls and their beautiful newborn babies!

Sharon and Paul Moore, you have done such an excellent job when you created this compound in the last few years!!

We get fed twice (morning tea and a very tasty lunch) by some girls in the kitchen and have interesting conversations with two young Irish volunteers who stay on this site. In the big hall we play some games with the girls. We are all sitting in a big circle and manage to involve them in simple introduction ballgames and more complicated rhythm, “Transmitter” and “This is a dog. What is it? It’s a dog” games which result in much fun and laughter.

We are sad to leave and can’t help but think how different this compound is to anything else we have seen in the last few weeks and whether this could only be achieved because white people set it up with their skills of forward planning and vision and because they were around to supervise and manage it.

 

Could this be an example to be followed?

 

 

 

Travel and Transport

Jan 13,2016

 

 

 

We were too tired to register anything anymore after more than 12 hours drive back from Murchinson Falls. What a journey!

We left the park around 8.30 am to drive to the top of the falls. The mostly well graded road winds through dense forestry areas – ahh, how cool the air is!

Just like in our rainforest at home.  Beautiful!  What a treat after the hot, hot days in Arua, Fundo and even in the NP. Did I mention that the fan in our self -contained banda stopped working every night at around 10 and we found ourselves sweating heavily in the middle of the night? And that the promising looking shower only spurted water out of the pipe at the base of the construction and not from the shower head hanging expectantly from the ceiling? Ah, Africa!

We were able to enjoy the fresh air until the tsetse flies attacked. The struggle began. Windows shut, chasing and killing flies in big numbers who entered our car in swarms. One fly even found its way inside my wide trousers, crawled up onto my thigh..Yuk! I squashed it passionately and it left a big stain on my trousers.

However, my reaction was calm in comparison to my fellow travelers who were traumatized by the vicious attacks and refused to leave the car as we finally reached the top of the falls.

The roaring of the water is so powerful, I imagine God’s mighty power looks and feels something like that. And a beautiful rainbow is created through the different levels of air and light, a spectacular site.

Back on sealed road, the journey continues. For hours. At various times our heads bow and we fall into a light snooze, all of us except Abdul, thank God.

I don’t know how he does it.

Although it is another 7 km each way on dirt road to go to the Rhino sanctuary we decide to have lunch there and by the time we arrive and eat it is almost 4 o’clock.

How many more hours? No one knows. It all depends on the traffic in Kampala, but we all realize that it will be lo—n—g—- or even lo—n—g—er…..

Abdul takes a shortcut. Back on dirt road we pass many small shops on the side, people, boda-bodas, children, other cars without lightning, even goats.  Iris who is sitting quite tense in her seat imagines boda-boda riders dead on the side of the road at any minute…. How can they drive without lights?

In the end, we still get stuck at the big roundabout in Kampala, but we are already on the right side of the city and we have left the others behind.

Yet, we are all arriving at around the same time home and thank God that we are all still in one piece!

What an adventure, in particular for those of us who experience the Kampala traffic chaos for the very first time.

So, the next day, the German part of the group and myself stay at home in Entebbe and rest while Ronald, Helen and John have another early start to drive to Masaka to visit the Zigy’s Compassion Sponsor child Joshua.

They return with many new stories and we finish our day over yet another delicious dinner prepared by our lovely Josephine.